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Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik :

Hambrücken im Jahr 2040

Schon heute gibt es in vielen Dörfern keinen Bäcker, Metzger und Lebensmittelladen mehr. Auch kein Gasthaus, keine Arztpraxis, Apotheke und Bankfiliale. Auch in Hambrücken wird es bei diesen Einrichtungen einen Rückgang geben, aber keinen kompletten Schwund, denn die Einwohnerzahl wird in den nächsten Jahren durch Zuzüge wachsen.

Wie auch andernorts, wird die Alterung der Bevölkerung zu einer großen Herausforderung. Es wird deutlich weniger Berufseinsteiger geben und die werden sich Branchen und Tätigkeiten aussuchen, die die angenehmsten Arbeitsbedingungen versprechen. Das Handwerk wird eher nicht dazu gehören und noch weniger die Pflegeberufe.

Umgekehrt wird der Anteil der Senioren stark zunehmen. So wird es fast doppelt so viele Menschen geben, die 80 Jahre und älter sind. Werden diese pflegebedürftig, haben sie ein Problem, das der Staat nicht lösen kann. Denn weder auf dem deutschen noch auf dem europäischen Arbeitsmarkt wird es die erforderliche Anzahl an Pflegekräften geben, bestenfalls noch in Afrika. Auch von ihren Kindern, sofern diese in der Nähe wohnen, werden sie keine große Hilfe erwarten können, da die erst mit 70 Jahren in Rente gehen können.

Auch für andere Bevölkerungsgruppen werden die Lebensbedingungen schwieriger, etwa für junge Familien, die Wohneigentum erwerben wollen. Schon heute sind Gebrauchtimmobilien und Baugrundstücke maßlos überteuert und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Um das Eigenheim zu finanzieren werden dann zwei Vollzeitgehälter erforderlich sein, was zwangsläufig zu Lasten der Kinderbetreuung geht. Ähnlich geht es Alleinerziehenden, die von den hohen Wohnungskosten besonders stark betroffen sind.

Wie können diese Probleme gelöst oder zumindest abgemildert werden? Die Lösung ist einfach, der Weg dorthin aber eher nicht: Wir müssten in unserem Denken und Handeln wieder so werden, wie unsere Vorfahren aus der Zeit, als Hambrücken noch bäuerlich geprägt war. Als man noch miteinander und nicht nebeneinander gelebt hat, weil man im Alltag auf die gegenseitige Mithilfe angewiesen war. Als diese gegenseitige Hilfe noch selbstverständlich war und nicht lästige Pflicht. Als man sich selbst und das Eigeninteresse noch nicht so wichtig genommen hat, wie man das heute tut.

An Ideen, wie man dieses Miteinander in neuzeitlicher Form wieder umsetzen kann, mangelt es nicht. In etlichen Kommunen hat man schon modellhafte Projekte umgesetzt. Die Initialzündung, die Organisation und Steuerung müsste sinnvollerweise die Gemeindeverwaltung übernehmen.

Wenn Hambrücken in 20 Jahren noch eine lebens- und liebenswerte Gemeinde bleiben soll, müsste jetzt zügig etwas dafür getan werden. Es wäre eine riesige Chance, die ansonsten drohenden Generationenkonflikte, den Zerfall des sozialen Lebens und die Abwanderung unserer jungen Generation in die Städte zu verhindern.

Veröffentlicht am 23.11.2019

Am Dienstag, den 05. November, um 20:00 Uhr, im HCC-Vereinsheim, Teichstraße 11, 76707 Hambrücken.

 

Gemeinsam wollen wir darüber reden, wie sich das Leben in unserer Gemeinde verändern wird und was getan werden sollte, damit Hambrücken ein lebens- und liebenswertes Dorf bleibt.

 

Über eine rege Teilnahme interessierter Mitbürgerinnen und Mitbürger würden wir uns sehr freuen.

 

Veröffentlicht am 24.10.2019

Kommunalpolitik; SPD Ortsverband Hambrücken :

Volker, Maria, Werner

Die gewählten SPD – Gemeinderatsmitglieder stellen sich nach der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates zum Fototermin.

Um mit den Bürgerinnen und Bürgern von Hambrücken in einen Dialog zu treten, werden wir in Zukunft Diskussionsveranstaltungen durchführen.

Hierzu laden wir alle politisch interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein.

Die Termine werden wir über das Gemeindeblatt und über unsere Internetseite (www.spd-hambrücken.de) bekannt geben.

 

Veröffentlicht am 14.07.2019

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach dem Willen von Bürgermeister und der Mehrheit im Gemeinderat wird Hambrücken bald mehr als 6000 Einwohner haben. Obwohl das aktuelle Neubaugebiet gerade mal zu einem Drittel bebaut ist, ist schon das nächste, deutlich größere, im Genehmigungsverfahren. Und ein weiteres in den Köpfen.

Hambrücken wird dann nicht mehr das friedliche und liebenswerte Dorf sein. Denn wir werden dieselben Konflikte und Probleme bekommen, wie sie alle Großgemeinden aufgrund der zunehmenden Anonymität jetzt schon haben. Aktuell haben wir bereits eine beträchtliche Einwohnerfluktuation. Noch mehr Einwohner werden Hambrücken zukünftig nicht als Heimat sondern als vorübergehende Bleibe betrachten. Was unser Dorf bislang ausmacht, die Überschaubarkeit, das nachbarschaftliche Miteinander und das rege Vereins- leben wird schwinden.

Durch den enormen Flächenfraß wird unsere Gemeinde noch weiter zersiedelt, die Natur zurückgedrängt. Die Leerstände an Altgebäuden wird ebenso stark zunehmen wie die Anzahl der „Enkelbauplätze“.

Statt der zügellosen Ausweisung von Neubaugebieten plädieren wir für ein gemeindliches Flächenmanagement, mit dem Ziel der Nachverdichtung in den Altbaubereichen, der Beseitigung der zahlreichen Baulücken und Leerstände. Das ist zwar eine mühsame, aber lohnende Aufgabe.

Aufgrund der Alterung unserer Bevölkerung ist es für uns unerlässlich, dass sich die Aufgabenschwerpunkte der Verwaltung verändern. Benötigt werden „Kümmerer“ und „Netzwerker“. Im Interesse junger Eltern fordern wir zudem das bestmöglichste Betreuungsangebot in unseren Kindergärten und Schulen.

Wer schon mal eine Gemeinderatssitzung besucht hat, kennt den Sachverhalt: Die beiden Mehrheitsfraktionen haben aus Prinzip immer Recht. Ganz selten kommt es deshalb vor, dass eine unserer Ideen weiter verfolgt wird, etwa das „Haus der Kultur“ in der Wiesenstraße.

Bei der Gemeinderatswahl haben Sie wiederum die Möglichkeit diese Zustände zum Wohle unserer Gemeinde zu verändern.

 

Veröffentlicht am 27.04.2019

Kommunalpolitik; WIR FÜR HAMBRÜCKEN :

Für die Wahl des Gemeinderats am Sonntag, den 26. Mai 2019, nominierte der SPD Ortsverband Hambrücken bei der Nominierungsversammlung ihre Kandidatinnen und Kandidaten aus Hambrücken.

In der Begrüßungsrede wies die Vorsitzende Maria Wilhelm auf die Bedeutung der Kommunalwahlen hin und dankte den anwesenden Gästen und Mitgliedern für ihr Interesse an diesem besonderen Ereignis in Hambrücken und für Europa.

Die Auswahl der Bürgerinnen und Bürger erfolgte mit dem Ziel ein Querschnitt der Gesellschaft zu sein, zugeschnitten auf die Bedürfnisse des Ortes. Man wolle Farbe in die bislang monoton bestimmte Kommunalpolitik bringen. Gezielt wurden Nichtparteimitglieder angesprochen, um zu zeigen, dass Politik ohne Fraktionsdenken und zum Wohl der Gemeinde erfolgen soll.

Die Liste des SPD Ortsverbands Hambrücken setzt sich wie folgt zusammen: Maria Wilhelm, Werner Schönek, Volker Krämer, Walter Dittmar, Ludwig Marton-Degler, Marie-Theres Wilhelm, Tobias Schönek, Michael Krämer, Kurt Bohn, Udo Mohr, Alexander Amann und Roland Wirth.

Für den Wahlkreis Waghäusel-Hambrücken kandidieren Maria Wilhelm und Werner Schönek im Kreistag.

Veröffentlicht am 31.03.2019

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