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Herzlich Willkommen! :

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir als SPD Hambrücken heißen Sie auf unserer Homepage herzlich willkommen. Unser Ortsverband ist ein kleines aktives Team das die Vielfalt der politischen Meinungen hier in Hambrücken zu wahren versucht.

Schauen Sie sich um und informieren Sie sich über unsere Struktur und die Schwerpunkte unserer Arbeit. Möglicherweise wollen Sie aber auch unsere Mandatsträger im Gemeinderat und Kreistag kennen lernen und erfahren, wer bei uns mitarbeitet.

Für die Mitarbeit ist keine Mitgliedschaft bei einer politischen Partei von Nöten. Bei Interesse wenden Sie sich an: spdhambruecken@gmx.net

Wir freuen uns auf Sie. Ihr SPD Ortsverband Hambrücken

 

Kreis-SPD: Ein gutes Leben erfordert gute Arbeit 

Der „Tag der Arbeit“, der am 1. Mai gefeiert wird, war für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Ausgangspunkt für zahlreiche Verbesserungen. Sei es bei der Arbeitszeit, bei Lohnentwicklungen oder bei der Mitsprache in Betrieben. „Die Arbeitswelt wurde dann am meisten positiv beeinflusst, als viele Menschen sich daran beteiligten. Gewerkschaften, weitere Verbände und die SPD muss alles daransetzen eine neue Bewegung zu schaffen. Die Arbeitswelt steht vor enormen Herausforderungen. Wir brauchen gute Arbeit für alle!“, erklären die SPD-Kreisvorsitzenden Alexandra Nohl und Christian Holzer. 

Die Kreis-SPD lädt am Samstag, 1. Mai von 12 bis 13 Uhr zu einer digitalen Mai-Kundgebung zum Thema „Solidarität ist Zukunft“ ein. Als Rednerin konnte die SPD die ehemalige Landesvorsitzende von verdi und aktuelle MdB, Leni Breymaier gewinnen. An der anschließenden Diskussionsrunde werden sich beteiligen Neza Yildirim und Patrick Diebold, beide Bundestagskandidaten, und Eberhard Schneider ehemaliger 1. Bevollmächtigter der IG Metall Bruchsal. Um eine Anmeldung wird gebeten unter christian.holzer@spd-karlsruhe-land.de

Veröffentlicht am 27.04.2021

Sehr geehrte Demokratinnen und Demokraten!

Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“  Mit diesem Zitat von Willy Brandt möchte ich unsere Haushaltsrede einleiten.

Die Feinde der Demokratie sind unter uns und sitzen in den Parlamenten – zum Glück nicht in Hambrücken. Unser Leben sollte nicht durch Hass und Angst geprägt sein – Danke, dass dies hier nicht so ist.

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen bestimmen den Haushalt der Gemeinde, werden wir hören. Lassen Sie uns deshalb die richtigen Schritte gehen und unsere Entscheidungen wohl überlegt treffen.

Wir stehen wie in den vergangenen Jahren für den Erhalt der Umwelt. Wir sind gegen einen weiteren Flächenverbrauch durch Ausweisung von Baugebieten und Erweiterung des Flächennutzungsplans auf Kosten der Natur. In der Wohnraumfrage merkte unlängst Markus Neppl, Architekt und Professor für Stadtquartiersplanung am Karlsruher Institut für Technologie an: „Bauen hilft nicht, wenn nur Doppelhaushälften gebaut werden“ (BNN vom 12.11.2020).

Hier muss sich jeder und jede folgende Frage stellen: „Was bin ich bereit, für unsere Umwelt zu tun?“

Wie in den Jahren seit 2015 fordern wir ein von der Bürgerschaft getragenes Verkehrskonzept, welches die Bewohner und Bewohnerinnen der Hauptverkehrsachsen in Hambrücken entlastet und die Nebenstraßen sicherer macht. Diese wichtigen Lebensadern und der bestehende Ort sollten attraktiv für Wohnungssuchende sein. Hierzu gehört für uns auch eine Verkehrsberuhigung im Ort.

Die Sanierung der Schulturnhalle und des Rathauses steht seit Jahren auf der Agenda der Verwaltung. Die vorhandene Infrastruktur soll erhalten werden - was ist hier notwendig, was ist wünschenswert? Wir beteiligen uns hierbei gerne an der Meinungsbildung im Gemeinderat.

Wir empfinden, dass durch die Pandemie das Miteinander gewachsen ist. Wir stehen für ein Hambrücken, das verbindet und nicht spaltet. Angst und Hass waren und sind schon immer schlechte Ratgeber, wenn es um den Gang zur Urne geht.

Der Start in die Bildung ist in den Kindergärten St. Martin und St. Josef gut aufgehoben. Der Einrichtung einer Waldgruppe stehen wir offen gegenüber und unterstützen ausdrücklich diese neue Form der Pädagogik „Hambrücken inmitten herrlicher Wälder“ bietet sicherlich die richtigen Reize und Anregungen für ein ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen.

Bei der Bildung wünschen wir uns für Hambrücken ein durchgehendes Bildungskonzept vom Kindergarten bis zum Realschulabschluss in Hambrücken. Unsere Bildungs-einrichtungen sind modern, weltoffen, naturnah und selbstbewusst. Ein Auftrag an die Gemeindeverwaltung: Lassen Sie uns die Verantwortlichen regelmäßig an einen Tisch holen eine gute Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen zum Wohl der Schülerinnen und Schüler muss gewährleistet werden.

Hambrücken war schon immer mehr Wohngemeinde als Industriestandort, die knappen Flächen der Gemarkung wurden in der Vergangenheit ungünstig ausgewiesen. Hier standen sicherlich andere Prioritäten als die sehr guten, vorhandenen Straßenverkehrsanbindungen auf der Agenda der Entscheider. Wir stehen daher für den weiteren innerörtlichen Ausbau der Wohngemeinde unter den Gesichtspunkten Machbarkeit und Umweltverträglichkeit. Die Einbeziehung der betroffenen Nachbarinnen und Nachbarn muss hier wesentlicher Bestandteil des Verwaltungshandelns sein. Der Initiative der Verwaltung zu einer zusätzlichen Teilstelle im Umwelt- und Bauamt stehen wir offen gegenüber.

Wieder bebt die Erde“, titelte die BNN am 05.12.2020. Wir stehen der angestrebten Tiefengeothermie bei uns weiterhin sehr kritisch gegenüber. In einem so sensiblen und instabilen Gebiet wie dem Oberrheingraben birgt dies nicht abschätzbare Gefahren für uns Bewohnerinnen und Bewohner, die sich hier sicher und wohl fühlen wollen.

Zum politischen Diskurs gehört eine angemessene Ausdrucksweise und die Fähigkeit, zwischen Wort und politischem Inhalt unterscheiden zu können. Wir hoffen, dass dies in Hambrücken noch lange so bleibt und bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen.

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2021 zu.

 

Für die SPD-Fraktion

Ortsverband Hambrücken

Maria Wilhelm

 

 

 

Veröffentlicht am 27.03.2021

"Mut zur Zukunft!" mit diesem Motto des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt zur dritten Regierungserklärung im Jahre 1980 möchten wir unsere Grüße zum Weihnachtsfest und Jahreswechsel beginnen. Es war in diesem Jahr vieles anders und es liegt an uns selbst die Zukunft in unserem schönen Ort mitzugestalten.

Die SPD Hambrücken wünscht allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!

Bleiben sie Gesund!

 

Veröffentlicht am 14.12.2020

Es wurden Masken genäht, mit Musikbeiträgen den Ort erfreut und für  Nachbarn eingekauft. In einer Zeit, welche die Gesellschaft von heute auf morgen vor ungeahnte Herausforderungen gestellt hat, haben viele Bürgerinnen und Bürger Zivilcourage und Mut bewiesen, um für ihre Mitmenschen da zu sein.

Unter dem Motto „Gemeinsam da durch – Engagement in Zeiten von Corona“ zeichnete die Sparkasse Kraichgau mehrere „Corona-Helden“ mit einem Ehrenpreis aus.

Unsere Ortsvorsitzende Maria Wilhelm aus Hambrücken war eine der Preisträgerinnen. Sie hatte gleich zu Beginn des „Lockdowns“ im März ihre Flüchtlingshilfe in eine „Hilfe für alle“ umfunktioniert. Mit weiteren Helferinnen und Helfer hat sie einen Einkaufsservice für ältere und hilfsbedürftige Menschen in Hambrücken angeboten und über 600 Alltagsmasken mit einem syrischen Mädchen genäht. Auch für die Geflüchteten war sie weiterhin die ganze Zeit eine zuverlässige Ansprechpartnerin.

DANKE.

 

Veröffentlicht am 27.11.2020

Hambrücken im Jahr 2040

Schon heute gibt es in vielen Dörfern keinen Bäcker, Metzger und Lebensmittelladen mehr. Auch kein Gasthaus, keine Arztpraxis, Apotheke und Bankfiliale. Auch in Hambrücken wird es bei diesen Einrichtungen einen Rückgang geben, aber keinen kompletten Schwund, denn die Einwohnerzahl wird in den nächsten Jahren durch Zuzüge wachsen.

Wie auch andernorts, wird die Alterung der Bevölkerung zu einer großen Herausforderung. Es wird deutlich weniger Berufseinsteiger geben und die werden sich Branchen und Tätigkeiten aussuchen, die die angenehmsten Arbeitsbedingungen versprechen. Das Handwerk wird eher nicht dazu gehören und noch weniger die Pflegeberufe.

Umgekehrt wird der Anteil der Senioren stark zunehmen. So wird es fast doppelt so viele Menschen geben, die 80 Jahre und älter sind. Werden diese pflegebedürftig, haben sie ein Problem, das der Staat nicht lösen kann. Denn weder auf dem deutschen noch auf dem europäischen Arbeitsmarkt wird es die erforderliche Anzahl an Pflegekräften geben, bestenfalls noch in Afrika. Auch von ihren Kindern, sofern diese in der Nähe wohnen, werden sie keine große Hilfe erwarten können, da die erst mit 70 Jahren in Rente gehen können.

Auch für andere Bevölkerungsgruppen werden die Lebensbedingungen schwieriger, etwa für junge Familien, die Wohneigentum erwerben wollen. Schon heute sind Gebrauchtimmobilien und Baugrundstücke maßlos überteuert und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Um das Eigenheim zu finanzieren werden dann zwei Vollzeitgehälter erforderlich sein, was zwangsläufig zu Lasten der Kinderbetreuung geht. Ähnlich geht es Alleinerziehenden, die von den hohen Wohnungskosten besonders stark betroffen sind.

Wie können diese Probleme gelöst oder zumindest abgemildert werden? Die Lösung ist einfach, der Weg dorthin aber eher nicht: Wir müssten in unserem Denken und Handeln wieder so werden, wie unsere Vorfahren aus der Zeit, als Hambrücken noch bäuerlich geprägt war. Als man noch miteinander und nicht nebeneinander gelebt hat, weil man im Alltag auf die gegenseitige Mithilfe angewiesen war. Als diese gegenseitige Hilfe noch selbstverständlich war und nicht lästige Pflicht. Als man sich selbst und das Eigeninteresse noch nicht so wichtig genommen hat, wie man das heute tut.

An Ideen, wie man dieses Miteinander in neuzeitlicher Form wieder umsetzen kann, mangelt es nicht. In etlichen Kommunen hat man schon modellhafte Projekte umgesetzt. Die Initialzündung, die Organisation und Steuerung müsste sinnvollerweise die Gemeindeverwaltung übernehmen.

Wenn Hambrücken in 20 Jahren noch eine lebens- und liebenswerte Gemeinde bleiben soll, müsste jetzt zügig etwas dafür getan werden. Es wäre eine riesige Chance, die ansonsten drohenden Generationenkonflikte, den Zerfall des sozialen Lebens und die Abwanderung unserer jungen Generation in die Städte zu verhindern.

Veröffentlicht am 23.11.2019

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