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Herzlich Willkommen! :

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir als SPD Hambrücken heißen Sie auf unserer Homepage herzlich willkommen. Unser Ortsverband ist ein kleines aktives Team das die Vielfalt der politischen Meinungen hier in Hambrücken zu wahren versucht.

Schauen Sie sich um und informieren Sie sich über unsere Struktur und die Schwerpunkte unserer Arbeit. Möglicherweise wollen Sie aber auch unsere Mandatsträger im Gemeinderat und Kreistag kennen lernen und erfahren, wer bei uns mitarbeitet.

Für die Mitarbeit ist keine Mitgliedschaft bei einer politischen Partei von Nöten. Bei Interesse wenden Sie sich an: spdhambruecken@gmx.net

Wir freuen uns auf Sie. Ihr SPD Ortsverband Hambrücken

 

Auch die Mehrheit kann sich irren.“ – Mit diesem Zitat des Politikers Richard von Weizäcker möchte ich meine Haushaltsrede beginnen und daran erinnern, dass die Meinung Andersdenkender stets ein Grundpfeiler demokratischer Parlamente war.

Unsere Visionen, Diskussionen und alle Entscheidungen, die wir hier im Gemeinderat treffen, werden die Zukunft unserer Gemeinde beeinflussen. Wir müssen vorausschauend denken, handeln und planen. Die Verwaltung und der Gemeinderat stellen die Weichen für ein Hambrücken, das auch zukünftig noch lebenswert ist.

Unsere Ansichten zum Thema Naturschutz, Wirtschaft und Leben im Dorf haben sich nicht verändert. Die jetzt zu treffenden Entscheidungen werden unsere Gemeinde langfristig beeinflussen. Wie wird es in Hambrücken im Jahr 2040 aussehen, wie werden wir leben? Unsere Fraktion fordert weiterhin nachdrücklich einen „STOPP“ für den weiteren Flächenverbrauch. Wir waren und sind gegen die jetzige Größe des Neubaugebiets Brühl. Im Gegensatz zur Mehrheit im Rat stehen wir der angedachten Fortschreibung des Flächennutzungsplans sehr kritisch gegenüber. Hinzu kommen Bauverpflichtungen von 10 Jahren und mehr. Dies sind sicherlich nicht die Lösungen, die wir erwartet haben. Es muss eine klare Tendenz geben: Weg vom Einfamilienhaus und hin zum Mehr- und Generationenhaus. Nur so wird der benötigte Wohnraum zu schaffen sein. Ich verweise auf die Äußerungen des Karlsruher Städteplaners Professor Markus Neppl, welcher im besonderen Maße die badischen Kommunen vor der weiteren Ausdehnung in der Fläche warnt (BNN vom 13.01.2020).

Lasst der Natur den nötigen Raum zur Entfaltung und stoppt die unwiderrufliche Verbauung der knappen Dorfgemarkung.

Mit dem Gemeindeentwicklungsausschuss steht uns ein Instrument zur Verfügung, mit dem wir viele Gruppierungen, Vereine, Schulen und Kindergärten an einem Tisch zusammenführen können. Wie Sie, Herr Bürgermeister Ackermann, bei unserer Klausurtagung gesagt haben, müssen wir als Gemeinde vorangehen. Wir müssen gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern Visionen entwickeln und die Zukunft planen.

Wir müssen heute die Weichen für ein lebenswertes Hambrücken stellen. Für ein Hambrücken, in dem Kinder und Jugendliche, junge Familien, Seniorinnen und Senioren ein Zuhause haben und ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden.

Die Wiederbelebung des Gemeindeentwicklungsausschusses mit Frau Karen Dörflinger als kompetenter und fachkundiger Moderatorin ist dringend erforderlich und kann uns helfen, dieses Ziel zu erreichen.

Wir sind für einen sofortigen Ausbau der Kindergartenplätze. Der unmittelbare Bedarf besteht und es ist, neben der gesetzlichen Verpflichtung, eine dringende Aufgabe gegenüber den jungen Familien. Unsere bestehenden Kindergärten sind auf Grund der wachsenden Dorfgemeinschaft ausgelastet. Es gibt Raummöglichkeiten in der Gemeinde, wir sind bereit bei der Verwirklichung mitzuwirken. Auch sollte die Verwaltung zeitnah mit weiteren Trägern für Kinderbetreuung Kontakt aufnehmen.

Die Gemeinschaftsschule gilt es weiter zu fördern und zu unterstützen. Dabei dürfen die Belange der Grundschule nicht zu kurz kommen, es müssen die nötigen Mittel für eine weitere gute Bildung zur Verfügung stehen.

Der Sozialarbeiter an der Gemeinschaftsschule wird als sehr kompetent und wichtig wahrgenommen. Wir plädieren für eine Aufstockung der Stunden und eine damit verbundene Verfügbarkeit auch in der Grundschule.

Mit dem Bau des Pflegeheims durch den evangelischen Träger und Partner der Gemeinde sind die Weichen gestellt für unsere alternde Gesellschaft in Hambrücken. Es war immer eine sozialdemokratische Forderung, die Möglichkeit zu schaffen, seinen Lebensabend in der Heimatgemeinde verbringen zu können. Wir begrüßen daher den Bau des Altenpflegeheims und werden auch weiterhin als Ansprechpartner für die Belange der älteren Generation zur Verfügung stehen.

Ein Anwachsen der Bevölkerung durch die in den letzten Jahrzehnten ausgewiesenen Wohngebiete bedeutet für die Einwohner auch ein Mehr an Fahrzeugverkehr. Die damit einhergehenden Probleme zeigten sich auch unlängst in einem Schreiben des Seniorenbeirats.

Wir setzen daher auf eine Verbesserung der Taktung des ÖPNV - auch im Schulbusverkehr. Eine Geschwindigkeitsreduzierung und Verringerung des innerörtlichen Schwerlastverkehrs auf den Hauptverkehrsachsen im Rahmen des Lärmaktionsplans gehört für uns zu den wichtigen Themen der Gegenwart. In der Vergangenheit haben wir immer wieder Möglichkeiten aufgezeigt, jetzt gilt es diese aufzunehmen und mit uns umzusetzen.

Der ruhende Verkehr bietet in den Gemeinden der Hardt Handlungsspielräume. Die Forderung des Seniorenbeirats nach eingezeichneten Parkräumen können wir hier nur unterstützen.

Wir stehen der Rathaussanierung aufgeschlossen gegenüber. Hier gilt es, zunächst den Raumbedarf zu klären und Notwendiges von Wünschenswertem zu trennen.

Der Bauhof ist mittlerweile in seinen neuen Räumlichkeiten sehr gut angekommen. Wir danken den Mitarbeitern und haben auch aus diesem Grund den Beschluss zum Neubau mitgetragen.

Die Vereinsförderrichtlinien sind für uns der Maßstab für die Unterstützung der zahlreichen Vereine. Unsere Fraktion fühlt sich allen Vereinen in gleichem Maße verpflichtet. Eine erneute Überarbeitung der Vereinsförderrichtlinien ist nötig. Eine Förderung muss angemessen, sinnvoll und für die Gemeinde auch in Zukunft finanziell tragbar sein.

Das Gewerbe zu stärken und zu unterstützen ist eine Aufgabe jeder Bürgerin und jedes Bürgers in Hambrücken. Wenn wir auch im Alter in Hambrücken einkaufen wollen und den Anspruch haben, Handwerksbetriebe und Arbeitsplätze vor Ort zu halten, dann müssen wir auch danach handeln.

Weiteren Investitionen an den Hebewerken und bei der Notstromversorgung stehen wir sehr positiv gegenüber. Hier sollte zeitnah gehandelt werden. Das nächste Unwetter wird kommen.

Tiefengeothermie und die damit verbundenen Risiken sind nicht wegzudiskutieren. Wir fordern hier Mitspracherechte der Bürgerinnen und Bürger und unseres Gemeinderats. Die Haftungsrisiken und die Sicherung der Lebensumstände hier im Ort scheinen aus unserer Sicht durch eine GmbH & Co. KG nicht gewährleistet.

Wenn Hambrücken auch 2040 noch eine lebens- und liebenswerte Gemeinde bleiben soll, müssen wir jetzt etwas dafür tun.

Wir haben die große Chance, die drohenden Generationenkonflikte und die Abwanderung unserer jungen Menschen in die Städte zu verhindern.

Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 zu.

Wir danken der Gemeindeverwaltung sowie den Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates für die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Für die SPD-Fraktion Maria Wilhelm

Veröffentlicht am 01.03.2020

Hambrücken im Jahr 2040

Schon heute gibt es in vielen Dörfern keinen Bäcker, Metzger und Lebensmittelladen mehr. Auch kein Gasthaus, keine Arztpraxis, Apotheke und Bankfiliale. Auch in Hambrücken wird es bei diesen Einrichtungen einen Rückgang geben, aber keinen kompletten Schwund, denn die Einwohnerzahl wird in den nächsten Jahren durch Zuzüge wachsen.

Wie auch andernorts, wird die Alterung der Bevölkerung zu einer großen Herausforderung. Es wird deutlich weniger Berufseinsteiger geben und die werden sich Branchen und Tätigkeiten aussuchen, die die angenehmsten Arbeitsbedingungen versprechen. Das Handwerk wird eher nicht dazu gehören und noch weniger die Pflegeberufe.

Umgekehrt wird der Anteil der Senioren stark zunehmen. So wird es fast doppelt so viele Menschen geben, die 80 Jahre und älter sind. Werden diese pflegebedürftig, haben sie ein Problem, das der Staat nicht lösen kann. Denn weder auf dem deutschen noch auf dem europäischen Arbeitsmarkt wird es die erforderliche Anzahl an Pflegekräften geben, bestenfalls noch in Afrika. Auch von ihren Kindern, sofern diese in der Nähe wohnen, werden sie keine große Hilfe erwarten können, da die erst mit 70 Jahren in Rente gehen können.

Auch für andere Bevölkerungsgruppen werden die Lebensbedingungen schwieriger, etwa für junge Familien, die Wohneigentum erwerben wollen. Schon heute sind Gebrauchtimmobilien und Baugrundstücke maßlos überteuert und ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Um das Eigenheim zu finanzieren werden dann zwei Vollzeitgehälter erforderlich sein, was zwangsläufig zu Lasten der Kinderbetreuung geht. Ähnlich geht es Alleinerziehenden, die von den hohen Wohnungskosten besonders stark betroffen sind.

Wie können diese Probleme gelöst oder zumindest abgemildert werden? Die Lösung ist einfach, der Weg dorthin aber eher nicht: Wir müssten in unserem Denken und Handeln wieder so werden, wie unsere Vorfahren aus der Zeit, als Hambrücken noch bäuerlich geprägt war. Als man noch miteinander und nicht nebeneinander gelebt hat, weil man im Alltag auf die gegenseitige Mithilfe angewiesen war. Als diese gegenseitige Hilfe noch selbstverständlich war und nicht lästige Pflicht. Als man sich selbst und das Eigeninteresse noch nicht so wichtig genommen hat, wie man das heute tut.

An Ideen, wie man dieses Miteinander in neuzeitlicher Form wieder umsetzen kann, mangelt es nicht. In etlichen Kommunen hat man schon modellhafte Projekte umgesetzt. Die Initialzündung, die Organisation und Steuerung müsste sinnvollerweise die Gemeindeverwaltung übernehmen.

Wenn Hambrücken in 20 Jahren noch eine lebens- und liebenswerte Gemeinde bleiben soll, müsste jetzt zügig etwas dafür getan werden. Es wäre eine riesige Chance, die ansonsten drohenden Generationenkonflikte, den Zerfall des sozialen Lebens und die Abwanderung unserer jungen Generation in die Städte zu verhindern.

Veröffentlicht am 23.11.2019

Am Dienstag, den 05. November, um 20:00 Uhr, im HCC-Vereinsheim, Teichstraße 11, 76707 Hambrücken.

 

Gemeinsam wollen wir darüber reden, wie sich das Leben in unserer Gemeinde verändern wird und was getan werden sollte, damit Hambrücken ein lebens- und liebenswertes Dorf bleibt.

 

Über eine rege Teilnahme interessierter Mitbürgerinnen und Mitbürger würden wir uns sehr freuen.

 

Veröffentlicht am 24.10.2019

Mit einem einstimmigen Votum wählte die 15-köpfige SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Karlsruhe den Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp (53) wieder zu ihrem Fraktionsvorsitzenden. Rupp ist seit dem Jahre 1999 Mitglied des Kreistages und seit 2009 Fraktionschef der Sozialdemokraten im Landkreis Karlsruhe.

Rupp machte deutlich, dass man mit dem Verlust von vier Mandaten gegenüber der Wahl 2014 keineswegs zufrieden sei. Rückenwind aus der Bundespolitik habe man erwartungsgemäß nicht gespürt. Immerhin aber sei man im Unterschied zu manch benachbartem Landkreis vor Bündnis 90/Grüne gelandet. Der alte und neue Fraktionsvorsitzende machte das am klaren inhaltlichen Profil der SPD-Kreistagsfraktion und einem engagierten Wahlkampf fest. Bei letzterem sei die Zusammenarbeit mit dem Kreisvorstand um Christian Holzer hervorragend gewesen.

„Unsere Vorgabe, aus allen 13 Wahlkreisen mindestens eine/einen Kandidatin/Kandidaten ins Gremium zu entsenden, haben wir erreicht“, so Gondelsheims Bürgermeister.

Neun verdiente Mitglieder der Sozialdemokraten scheiden nun am 18. Juli 2019 in der Kreistagssitzung in Sulzfeld aus dem Gremium aus. Rupp bedauerte, dass man dabei viel Kompetenz verliere. Gleichzeitig freute sich der Fraktionsvorsitzende aber, dass man mit den neuen Mitgliedern, allesamt erfahrene Kommunalpolitiker, aber auch neue Qualitäten und vor allem auch viel Motivation dazugewonnen habe, wie sich am Abend der konstituierenden Fraktionssitzung herausstellte.

Die bei der Gondelsheimer Sitzung anstehenden Abstimmungen ergaben durchweg einstimmige Ergebnisse. So wurden der Graben-Neudorfer Shooting-Star Bürgermeister Christian Eheim, der Odenheimer Ortsvorsteher Gerd Rinck, die Pfinztaler Gemeinderats-Fraktionsführerin Dagmar Elsenbusch und der Malscher Bürgermeister Elmar Himmel zu Rupps Stellvertretern gewählt.

Waldbronns Bürgermeister Franz Masino ist weiter Sprecher im Ausschuss für Umwelt und Technik, Dagmar Elsenbusch im Jugendhilfe- und Sozialausschuss. Markus Rupp übernimmt wie bisher die Sprecherfunktion im Verwaltungsausschuss und im Aufsichtsrat der „Kliniken des Landkreises Karlsruhe“.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Kommunalpolitik; SPD Ortsverband Hambrücken :

Volker, Maria, Werner

Die gewählten SPD – Gemeinderatsmitglieder stellen sich nach der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderates zum Fototermin.

Um mit den Bürgerinnen und Bürgern von Hambrücken in einen Dialog zu treten, werden wir in Zukunft Diskussionsveranstaltungen durchführen.

Hierzu laden wir alle politisch interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger ein.

Die Termine werden wir über das Gemeindeblatt und über unsere Internetseite (www.spd-hambrücken.de) bekannt geben.

 

Veröffentlicht am 14.07.2019

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